|
| Aktuelle
Nachrichten aus Schweden |
Kurze
Nachrichtenübersicht:
- Festnahmen wegen Plänen für Attentat auf Lars Vilks
- Krone schwächer
- Borg für einen Europäischen Währungsfonds
- Viele Berufsgruppen ohne Einwanderer
- China weist Verbindungen zurück
- Blonde Elche aus Bullerbü?
- Nordsternorden für Siggi Loch
- Reinfeldt und Bildt in Moskau
- Streitkräfte wollen Black Hawk
- Cannabisring gesprengt
- Wassermangel durch Rohrbrüche
- Extreme Lawinengefahr
- Zwei Oscars an Schweden
- Minister kündigt Kontrollen an
- Fehlerhafte Zahlungen in Milliardenhöhe
- EU-weites Kontaktverbot vorgeschlagen
- Frauen überwiegend links
- Eine Sprache verschwindet?
- Vermittlerempfehlung abgelehnt
(Eine Kooperation mit Radio
Schweden)
Ausführlichere Artikel:
- Festnahmen wegen Plänen für Attentat auf Lars Vilks Sieben Personen sind auf Irland festgenommen worden unter dem Verdacht, einen Mordanschlag auf den schwedischen Mohammed-Karikaturisten Lars Vilks vorbereitet zu haben. Das teilte die Polizei in Dublin mit. Die auf Irland wohnhaften vier Männer und drei Frauen seien Muslime, gehörten aber keiner terroristischen Vereinigung an, hieß es.
Mehr: www.sr.se/rs
- Krone schwächer Im internationalen Zahlungsverkehr tendierte die Krone am Dienstag schwächer gegenüber dem Euro. Laut Referenzkurs der Europäischen Zentralbank entspricht 1 Euro neun Kronen und 73 Öre (9,7280 SEK).
Mehr: www.sr.se/rs
- Borg für einen Europäischen Währungsfonds Schweden steht hinter dem Vorschlag der deutschen Regierung, einen europäischen Währungsfonds einzurichten, um Euroländer mit Haushaltsproblemen zu unterstützen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte Veränderungen des Lissabonvertrages vorgeschlagen, um einen solchen Fonds zu ermöglichen.An der Finanzierung will sich Schweden als Nicht-Euro-Land nicht beteiligen, erklärte Finanzminister Anders Borg vor der Presse. Borg sprach sich auch für eine Verschärfung des Regelwerkes für die Eurozone aus.
Mehr: www.sr.se/rs
- Viele Berufsgruppen ohne Einwanderer In vielen Berufen sind sehr wenige Schweden ausländischer Herkunft zu finden. Den geringsten Anteil Einwanderer unter den Mitarbeitern haben die Streitkräfte, aber auch bei der Feuerwehr und unter Fluglotsen finden sich nur wenige, geht aus offiziellen Zahlen des Statistischen Zentralamtes hervor. Als Ursache geben Experten unter anderem hohe Anforderungen an Sprachkenntnisse, lange Ausbildungszeiten sowie mangelndes Interesse der Einwanderer an den genannten Berufen an.
Mehr: www.sr.se/rs
- China weist Verbindungen zurück China weist alle Behauptungen zurück, man habe in Schweden chinesische Staatsbürger ausspioniert. Auf einer Pressekonferenz in Peking nannte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums die Anschuldigungen „nonsens", meldet der Schwedische Rundfunk. Hintergrund ist der Fall eines 62-jährigen Schweden chinesischer Herkunft, der vom Amtsgericht Stockholm zu einer 16-monatigen Haftstrafe wegen unerlaubter nachrichtendienstlicher Tätigkeit verurteilt worden war. Der als Flüchtling nach Schweden gekommene Mann hatte Informationen über in Schweden lebende ehemalige Landsleute uigurischer Ethnizität an einen Kontaktmann bei der chinesischen Botschaft in Stockholm weitergegeben.
Mehr: www.sr.se/rs
- Blonde Elche aus Bullerbü? Alles Elche, Blondinen und Bullerbü? Was denken junge Menschen in Deutschland über Schweden?Eine Gruppe Geografiestudenten der Universität Würzburg hat in einem Forschungsprojekt untersucht, wie das Schweden-Image bei jungen Deutschen entsteht. Diplomgeograf Daniel Schrödel hat die Studie an 750 Personen geleitet.
Interview: Sybille Neveling
Mehr: www.sr.se/rs
- Nordsternorden für Siggi Loch Dem Musikproduzenten und Betreiber eines Schallplattenlabels für Jazzmusik, Siegfried Loch, wurde in Berlin der schwedische Nordsternorden verliehen. Loch erhielt die Auszeichnung am Montag aus der Hand von Botschafterin Ruth Jacoby für seine Bemühungen um die schwedische Jazzmusik. Seit Anfang der 90er-Jahre hatte Loch vielen schwedischen Musikern, darunter Nils Landgren, Esbjörn Svensson, Rigmor Gustafsson und Victoria Tolstoy, durch sein Unternehmen eine Plattform in Deutschland, Europa und den USA geboten.Der Nordsternorden wurde 1748 gestiftet und ist eine Auszeichnung für Bürger anderer Länder, die sich um Schweden oder schwedische Interessen verdient gemacht haben.
Mehr: www.sr.se/rs
- Reinfeldt und Bildt in Moskau Update 15:27
Schwedens Regierungschef Fredrik Reinfeldt und Außenminister Carl Bildt reisten am Dienstag zu Treffen mit der russischen Staatsführung nach Moskau. Auf dem Programm standen Gespräche mit Präsident Dimitri Medwedew über Kooperationen im Bereich von Raumfahrt und Rechtswesen. Besprochen wurden unter anderem gemeinsame Schritte zur Bekämpfung von Menschenrechtsübertretungen. Auf eine Pressekonferenz sagte Reinfeldt, der Dialog sei offen und konstruktiv. Medwedew warf Schweden allerdings vor, tschetschenische „Terroristen" zu schützen.
Mehr: www.sr.se/rs
- Streitkräfte wollen Black Hawk Die schwedischen Streitkräfte wollen kurzfristig ausländische Helikopter anschaffen, um einen Versorgungsmangel unter anderem beim Einsatz in Afghanistan zu decken. Im Gespräch ist vorrangig das amerikanische Modell Black Hawk. Die Lieferfrist des seit langem bestellten europäischen Helikopters 14 wurde von spätestens 2009 auf 2020 verschoben, daher argumentiert die Militärführung, eine Überbrückung sei notwendig. Zur Finanzierung müsste der bereits beschlossene Verteidigungshaushalt aufgestockt werden. Einen entsprechenden Antrag haben die Streitkräfte bei der Regierung gestellt. Mehrfach wurde beim Einsatz in Afghanistan ein Mangel an eigenen Hubschraubern deutlich, unter anderem wurde mehrfach der Abtransport von Verletzten verzögert.
Mehr: www.sr.se/rs
- Cannabisring gesprengt Die Stockholmer Polizei hat einen Drogenring gesprengt und rund zehn Kilogramm Cannabis beschlagnahmt, eine der größten je in Schweden beschlagnahmten Mengen. In geheimen Räumen in sieben Privatwohnungen fanden die Beamten insgesamt 15 künstlich beleuchtete Zelte mit erntereifen Cannabispflanzen. Der Marktwert der Drogen wird auf 100 000 Euro geschätzt.Nach Angaben der Polizei hat der Cannabiskonsum in Schweden in den letzten Jahren stark zugenommen. Dabei wird der Großteil der Droge im Land selbst erzeugt.
Mehr: www.sr.se/rs
- Wassermangel durch Rohrbrüche In Göteborg haben die Wasserwerke die Einwohner zum Sparen von Trinkwasser aufgefordert. In den letzten Tagen sind insgesamt zehn Rohrleitungen in Göteborg leck-gesprungen und große Mengen Trinkwasser versickert. Da durch die derzeitigen Temperaturschwankungen um den Gefrierpunkt weitere Wasserrohrbrüche zu erwarten sind, kann die Trinkwasserversorgung der rund 500 000 Einwohner gefährdet sein.
Mehr: www.sr.se/rs
- Extreme Lawinengefahr In den lappländischen Bergen herrscht aufgrund der milden Temperaturen extreme Lawinengefahr. Die Bergwacht hat eine Warnung der höchsten Stufe, 5, ausgegeben. Der Aufenthalt in den lawinengefährdeten Gebieten ist damit untersagt.
Mehr: www.sr.se/rs
- Zwei Oscars an Schweden Der schwedische Tontechniker Paul Ottosson gehört zu den Gewinnern der begehrten Filmauszeichnung Oscar. Zwei Statuetten, eine für den besten Ton und eine für die beste Abmischung, konnte Ottosson in Los Angeles für seinen Einsatz im Oscar-Supergewinnerfilm „The Hurt Locker" entgegennehmen. Der Film erhielt zusätzlich die Auszeichnungen „bester Film" und „beste Regie."
Mehr: www.sr.se/rs
- Minister kündigt Kontrollen an Der für das Bauwesen zuständige Minister, Andreas Carlgren, hat strengere Kontrollen von Bauherren und Statikern angekündigt. Damit reagiert Carlgren auf die Tatsache, dass unter der Last von Schneemassen in den letzten drei Monaten mehr als 100 Dächer von zumeist öffentlichen Gebäuden eingestürzt waren.
Mehr: www.sr.se/rs
- Fehlerhafte Zahlungen in Milliardenhöhe Umgerechnet rund 1,6 Milliarden Euro zu viel zahlte die staatliche Versicherungskasse im vorigen Jahr an Zuwendungen aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine interne Analyse der Verdachtsfälle. Den größten Teil, rund 400 Millionen Euro, machen unberechtigte Krankengeldzahlungen aus. Hier seien etwa 6 Prozent der Anträge rein betrügerisch, so der Bericht. Allerdings sei die Beurteilung, wer ein Anrecht auf Krankengeld hat und wer nicht, oft schwierig, daher lägen zusätzlich häufig auch Fehler sowohl beim Antragsteller als auch der Sachbearbeiter zugrunde. Der zweithäufigste Bereich fehlerhafter Auszahlungen gilt der Kostenerstattung von persönlicher Assistenz für Behinderte.
Mehr: www.sr.se/rs
- EU-weites Kontaktverbot vorgeschlagen Die EU-Kommission hat die Einführung einer für die gesamte Union gleichermaßen gültigen Regelung für Kontaktverbote vorgeschlagen. Damit hätten die rund 100 000 Betroffenen, überwiegend Frauen, für die ein Gericht ein Kontaktverbot gegen einen Verfolger ausgesprochen hat, die Möglichkeit, umzuziehen oder zu Reisen, ohne belästigt zu werden.
Mehr: www.sr.se/rs
- Frauen überwiegend links Die politischen Sympathien von Männern und Frauen sind unterschiedlicher denn je. Eine am internationalen Frauentag publizierte Umfrage der Tageszeitung Svenska Dagbladet belegt, dass 54 Prozent der Schwedinnen mit einer Partei des rot-grünen Spektrums sympathisieren, 42 Prozent der Frauen hätten im Februar, als die Umfrage gemacht wurde, bürgerlich gewählt. Bei den Männern halten sich die beiden Blöcke die Waage.
Mehr: www.sr.se/rs
- Eine Sprache verschwindet? Meänkieli oder Tornedalfinnisch ist eine von fünf anerkannten Minderheitensprachen in Schweden. Bis zu 70.000 Menschen sprechen Meänkieli, hauptsächlich in Nordschweden und im schwedisch-finnischen Grenzgebietes Tornetal. Kinder und Jugendliche können die Sprache in der Schule im Muttersprachenunterricht pflegen, doch wenige tun dies. Allein in der Schule in Pajala im Tornetal lernen nur sieben von mehr als 300 Schülern Meänkieli im Muttersprachenunterricht.
Mehr: www.sr.se/rs
- Vermittlerempfehlung abgelehnt In den Tarifverhandlungen in der Industrie sind die Fronten verhärtet. Am Sonntagabend lehnten sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer eine Empfehlung der unabhängigen Vermittler ab. Der Vorschlag hatte allgemeine Lohnerhöhungen von 2,4 Prozent über 18 Monate beinhaltet. Die Arbeitgeber wollen eine Nullrunde, könnten aber bis zu 2 Prozent allgemeine Lohnsteigerungen über den vorgeschlagenen Zeitraum akzeptieren, sagte ein Sprecher. Die Arbeitnehmer fordern 2,6 Prozent Aufschlag sowie eine allgemeine Regelung zum Einsatz von Leiharbeitern.
Mehr: www.sr.se/rs
|
|
|